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| Die neue Honda Pan-European 1300 |
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Hondas Bike für den Langstrecken-Fan ist leichter geworden.
Seit dem Debüt der Honda ST1100 Pan-European sind zwölf Jahre vergangen. In dieser
Zeit brachte Honda von Zeit zu Zeit Verbesserungen an.
1992 spendierte die Firma dem Bike ein ABS mit Traktionskontrolle (TCS). Damit
war die Pan-European das erste Motorrad mit diesen beiden Systemen.
1996 kombinierte der japanische Hersteller dann das Dual-Combined-Brake-System
mit einer neuen Generation des ABS. Nun zieht Honda einen Schlussstrich und bringt
den Sporttourer von Grund auf renoviert auf den Markt.
15 Kilogramm leichter.
Der Pan-European verordneten die Ingenieure zunächst eine Schlankheitskur:
Das Bike sollte leichter werden, um bessere Beschleunigung und einfacheres Handling
zu ermöglichen. Deshalb kommen ein Alurahmen, eine Aluschwinge und weitere leichte
Komponenten zum Einsatz. Das Ergebnis ist ein um 15 Kilogramm geringeres Gewicht,
ein um fünf Zentimeter kürzerer Radstand und eine günstigere Schwerpunktlage.
Motor: Pan-European-Fahrer wünschten sich bisher oft mehr Leistung,
eine größere Reichweite und bessere Umweltverträglichkeit. Daher überarbeiteten
die Techniker den längs eingebauten V4-Motor der Pan-European.
Wie bisher hat der bekannte Motor vier Ventile pro Zylinder und zwei oben liegende
Nockenwellen. Den Hubraum erhöhten die Ingenieure von 1.084 auf 1.261 ccm.
Die Lichtmaschine wurde Platz sparend im "V" der Zylinderblöcke platziert. Ein
leichterer Kettenantrieb ersetzt den bisherigen Nockenwellenantrieb über Zahnriemen.
Nun mit Einspritzung: Zylinderlaufbuchsen aus einem Alu-Verbundwerkstoff
kommen zum Einsatz. Außerdem bekam die Maschine eine Kraftstoffeinspritzung und
ein spezielles Abgasreinigungssystem.
Der Motor schafft eine Maximalleistung von 126 PS, die er bei 8000 U/min erreicht.
Das maximale Drehmoment von 125 Newtonmetern liegt bei 6000 U/min an.
Die Übersetzungen des Fünfgang-Getriebes sind bei der neuen Pan-European um rund
sechs Prozent kürzer als beim Vorgänger. Die Kraft wird ans Hinterrad wie bisher
über einen Kardantrieb übertragen.
Motor und Fahrerposition rückten einige Zentimeter nach vorne.
Außerdem wurde der Windschutz verbessert, der Fahrkomfort erhöht und die Ausstattung
erweitert - zum Beispiel um einen dreifach höhenverstellbaren Sitz und eine Verkleidungsscheibe,
die sich elektrisch einstellen und so an verschiedene Fahrbedingungen anpassen
lässt.
Styling: Die Verkleidung leitet den Fahrtwind teils um, teils
durch die einzelnen Verkleidungselemente. Dadurch hat sich nach Angaben von Honda
der Windschutz deutlich verbessert.
V-förmige Linien beherrschen die Front. Die vorderen Blinker sind in die Rückspiegelverkleidung
integriert.
Um die Reichweite zu vergrößern, erhielt die Pan-European einen neuen, zweiteiligen
Kraftstofftank. Er fasst mit 29,8 Litern einen Liter mehr als das aktuelle Modell.
Zwei mitgelieferte Seitenkoffer fassen je 35 Liter und das optionale Topcase noch
mal 45 Liter. Das macht insgesamt 115 Liter und damit 12 Liter mehr als beim Vorgänger-Modell.
Die Pan-European gibt es in den Farben Rot, Silber-Metallic
und Grün-Metallic. Der Preis der alten Version lag bei 27.610
Mark.
Die neue Variante soll nach Angaben von Honda etwas teurer werden; der genaue
Preis steht noch nicht fest.
Weiter mit dem ersten Testbericht
von Moto Schweiz
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