Dolomitenrundfahrt im August 2000

 
Reise-Teilnehmer: Holger, Thomas, Monika, Peter, Evelyne, Markus, Martina Reiseautor: Martina Scheer
Es ist Freitag, der 25.August, Mittagszeit.
Der Himmel in Sölden strahlend blau, die Sonne brennt vom Himmel.
STOC 141 und 141a aus Zürich warten auf die restliche Gruppe. Vor 13 Uhr treffen Peter, Thomas, Marcus, Evelyne, Uwe und Monika ein.

Nach einem leckeren Mittagessen geht's weiter und wir nehmen das Timmelsjoch in Angriff. Alle sind gut drauf. Schnell sind wir oben, die ersten haben schon wieder eine Zigi im Maul. Hier oben geht ein Wind, der sorgt für Abkühlung.
Und schon geht's weiter Richtung Gampenpass. Es ist immer noch sehr heiss, die Gruppe gut aufgeschlossen zackig unterwegs. Peter ist besonders gut drauf ,nach anfänglicher Skepsis schafft er die Hürden problemlos. Nachdem wir den Mendelpass erreicht haben geht's gleich weiter.
Der Durst treibt.
Endlich erreichen wir Bozen. Oh ist das heiss, phuuh.!!!!
Die Route durch das Tal der vielen Apfelbäume ist schön. Bald erreichen wir Völs am Schlern. Das Hotel zur Rose liegt etwas am Hügel in einer Fussgängerzone.
Es dauert etwas, bis alle ihr Motorrad an Ort und Stelle gebracht haben. Zimmerübergabe und dann ab unter die Dusche. Die Erfrischung ist eine Wohltat, wir treffen uns schliesslich in alter Frische auf der Aussichtsterrasse zum gemeinsamen Nachtessen.

Die Kellner kommen kaum nach mit Bier bringen. Der Durst quält uns anfangs sehr. Suppe, Spinatnocken, Salat, Hauptgericht, Dessert.
Jetzt geht's uns absolut gut. Gelächter, immer wieder Gelächter bis in die späten Abendstunden. Schliesslich geht ein Teil zum schwimmen ins hauseigene Hallenbad, während Tina und Holger den Abend am Dorffest ausklingen lassen..

Der Samstagmorgen beginnt früh. Die Gruppe, noch etwas müde ist schon wieder am Tisch zum Frühstück. Was wird der Tag uns bringen.

Vor zehn Uhr wird die Tour besprochen. Evelyne und Marcus haben die Route aufgeschrieben. Es scheint ein kurvenreicher Tag zu werden, nicht alle sind fit heute, doch alle machen sich auf zur Pan. Es geht los Richtung Prösels, der erste Pass, der Nigerpass.->Moéna->Valle di San Pellegrino.

Vor Falgade rechts zum P.di Valle. Die ersten geben schon auf und entscheiden sich zur Umkehr.
Die Hitze und der gestrige Abend bekam nicht allen gut. Holger, Marcus, Evelyne und Uwe sind voll drauf, es geht über den Pso.di Rolle weiter nach Tonadicio. Zwischendurch Mittagessen. Evelyne ist begeistert von den Spaghetti Alio, Olio e Peperoncini.

Wir haben wieder Power und es geht zum Pso.di Cerdera. Via Agordo->Alleghe weiter am Lago di Alleghe vorbei bis zur B48.

Dort rechts zum Pso. di Falzárego, links auf den Pso.di Valparola. Altino>links Richtung Arabba (Pso.di Campolonga).
In Arrabba Passo Porodoi ,schliesslich zum Sellajoch weiter Richtung Wolkenstein, bis St. Ulrich >Kastelruth>Seis>Völs.
Geschafft phuuh.!!!... Die Müdigkeit hat uns eingeholt. Bis zu den Fussspitzen verschwitzt setzen wir uns gleich zu einem Bier hin.

Vor allem glücklich nach diesem Panorama ruhen wir uns aus. Wieder gibt es reichlich Bier und ein wohlverdientes Nachtessen. Der Abend ist wieder angenehm, noch voller Elan besuchen wir mit den Zieglers wieder das Dorffest.
Es gibt nochmals eine Wasserlichtshow mit Musik. Frühzeitig geht's in die Federn.

Sonntagmorgen, leider geht's schon wieder nach Hause heute.
Mit einem ausgiebigen Frühstück beginnt unser Tag .Es folgt eine Routenbesprechung. Vor neun Uhr sind wir schon unterwegs.
2 Stunden später die Auffahrt aufs Stilfserjoch. Rasant geht's Bergauf. Die Jungs und Evi sind nicht mehr zu bremsen.
Marcus pfeift wieder die Buckel rauf, dahinter das gackernde Huhn. Oben angekommen geniessen wir erstmal die Aussicht.

Die Wolken, die über der Schweiz hängen, lassen uns böses ahnen. Runter am Umbrailpass schön langsam, da Offroad. Peter schimpft schon wieder über unsre Strassen.
Wir erreichen ein Berggasthaus oberhalb St.Maria. Es gibt Capuns und Schweinssteak mit Pommes. Wir sind bereit für die Heimfahrt.
Über den Ofenpass im Schweizer Nationalpark erreichen wir Zernez. Über dem Albulagebiet tobt schon ein Gewitter, also entschliessen wir uns die weiterfahrt über den Flülapass zu machen. Auf der Passhöhe nieselt es schon, die Temperatur ist gesunken.
Die St 1100 Fahrer verwandeln sich in wasserdichte Plastikmännchen. Nun geht's ab über Davos, Landquart, Maienfeld nach Vaduz. Bei einem Cappucino sind wir das letzte mal in netter Gesellschaft.
Es pisst und pisst wir machen uns auf den Heimweg. Tanken. ab auf die Autobahn wo Holger und Tina die Clique in Dornbirn verlassen.
Trotz des Regens ein rundum gelungenes Wochenende.

Reisebericht. Tina Scheer STOC1100. Zürich


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