Sardinienreise 2002

 
Reise-Teilnehmer: Holger, Martina Reiseautor: Holger Riedl

Freitag:

Heute, am 05.9.2002 sind wir via Zugersee, Gotthardpass und Tremola in Richtung Sardienen gestartet. Kurz hinter Zug hat uns noch ein kleiner Regenschauer erfasst,
im Grossen und Ganzen war das Wetter jedoch hervorragend. In Andermatt genossen wir noch einen Kaffee, bevor es via A2 Richtung Mailand ging. Kurz vor 19 Uhr waren wir dann in Mailand wo, uns der obligatorische Stau schon erwartete. Trotzdem kamen wir relativ zügig durch Milano durch. Um 20 Uhr hatten wir dann Hunger und machten uns auf die Suche nach einem Nachtquatier. Das fanden wir dann in Piacenca im Holiday Inn. Anschliessend Essen in der nebenanliegenden Pizzeria, wo es rammeldicke voll war. Danach ab in die Heja.

Samstag:

Heute sind wir schon um 9 Uhr aufs Motorrad gestiegen und via Autostrada gings durch den Appenin nach Pisa. Dort besichtigten wir den schiefen Turm, ich traute mich nicht rauf, den sonst wäre es wohl aus gewesen mit dem Turm. Natürlich waren wir zu früh in Livorno, also ging wir, bevor wir die Sardienenfähre "Mega Express 2" bestiegen, noch zünftig Mittagessen. Tina Pasta mit Krabben, ich wie immer Rindsfilet. Um 15.50 legte die Fähre in Livorno ab. Wir hängen nun rum und erwarten Sardinien. Ankunft um 23:00 Uhr wie erwartet um 1 Stunde verspätet.
Dann die übliche Dränglerei beim Ausladen. Puh, endlich draussen. Gegen 23:30 erreichen wir Olbia, um auf der Suche nach unserem reservierten Hotel Terranova nochmals 1 Stunde durch die City zu irren. Endlich gefunden. Schnell duschen und dann noch ein Bummel durch die Altstadt von Olbia. Spaghettieis und ein Bier gaben uns den Rest. Erschöpft schliefen wir ein.

Sonntag:

Nach dem Frühstück zogen wir weiter Richtung Cala Liberotto, wo wir ein Apartment für die nächsten 6 Tage gemietet haben. Gegen 1 Uhr bezogen wir dieses und machten uns dann weiter an die Beach ,wo wir heute nur relaxten. Gemütlich liessen wir diesen Tag nach erledigten Einkäufen ausklingen.

Montag:

Heute zuerst einmal an die Beach. Sonnenbaden war angesagt. Doch gegen 13 Uhr wurde es unerträglich heiss, so dass wir es vorzogen, zuerst einmal etwas nahrhaftes zu uns zu nehmen und dann den weiteren Mittag in der Näheren Umgebung (Orosei) mit dem Motorad umherzufahrenund. Anschliessend nochmals an die Beach, wo wir ein lauschiges Plätzchen fanden, das nicht so vom Tourist wimmelte.
Abends gingen wir essen um anschliessend früh zu Bett zu gehen, um fit für den morgigen Tag zu sein.

Dienstag:

Heute wollten wir die Costa Smeralda kennenlernen. Die 100 km dorthin waren schnell zurückgelegt. Was wir vorfanden, war ein Touristenbunker nach dem anderen. Zugegeben die Gegend ist zauberhaft. Schöne Buchten, glasklares Wasser. Die armen Reichen haben es schon schwer, so grosse Häusschen, so kleine Boote!!!
Weiter gings an der Küstenstrasse nach St. Galluria di ... den Übersetzpunkt nach Korsika. Wir konnten die Insel sogar sehen. Weiter an der Küstenstrasse an den einsamen Beaches entlang. Man könnte ja baden gehen. Klar raus aus der Motorradcluft, rein ins Badezeugs, sonnenbaden bei der Hitze war an gesagt. Das Problem war nachher der Sand. Überall kratzen und stechen. Heimwärts ging es durchs Mittelland, wobei mir die vielen Kurven sehr gefallen haben.

Mittwoch:

Heute haben wir beschlossen, Tarros zu besuchen. Also nix wie rauf auf den Bock und Richtung Oristano. Dort angekommen, waren wir faziniert von der griechischen Hinterlassenschaft auf Sardinien. Noch schnell nach Pudzu Idu, ein verschlafenes Fischernest an der Westküste. Nix war mit Pizza essen, also Fisch und Steak. Was jetzt?? Zurück nach Orosei zum baden. Gegen 1600 Uhr waren wir wieder zurück und haben den Rest des Tages am 8 Kilometer langen Sandstrand ausklingen lassen. Die Pizza, die wir am Mittag nicht hatten, genossen wir am Abend.

Donnerstag:

Heute waren wir faul. Zuerst gingen wir bis 12:30 Uhr an den Stand, dann starten wir die SS 125 nach Abbatrax, um den roten Meerfelsen zu besuchen. Also die Passstrassen auf Sardinien sind ein fach genial. Kurven, Kurven und nochmals Kurven. Schier hätte ich zwei Ziegen erwischt, diese konnten sich gerade noch über die Leitplanken retten. In Abbatax dann die Suche nach einem Film für Tina Gottseidank habe ich eine Digicam. Schlussendlich fand sie doch noch einen Film und konnte das rote Monster fotografieren. Zurück ging wieder über den Pass, wobei ich diesmal eine andere Anfahrt nahm. Danach wurde noch ein wenig in Orosei geschlendert, anschliessend wurde wieder einmal gefuttert. Erschöpft gingen wir früh zu Bett.

Freitag:

Schon früh am Morgen machte uns ein geflügeltes Tier den Schlaf zunichte. Also raus aus den Federn und frühstücken. Wir wollten ein bisschen durch die Berge donnern und dabei nach Palau kommen, um den Bären anzusehen. Leider zogen gegen Mittag dicke Wolken auf und wir entschlossen uns, umzukehren. Dies war die richtige Entscheidung, denn kurz vor Zuhause(3 km) schüttete es aus Kübeln und wir wurden noch ein wenig nass. Also war der Tag bis dahin auch gelaufen. Abends gingen wir noch fein essen, dann erlaubten wir uns früh zu Bett zu gehen, da morgen der letzte Tag ist. Dieser wird sicherlich sehr anstregend.

Samstag:

Heute morgen sind wir schon sehr früh auf, konnten einfach nicht mehr weiterschlafen. Also frühstücken und die Siebensachen einpacken. Das Wetter verhiess nicht gutes. Also zogen wir es vor, Richtung Olbia der Küstenstrasse entlang zu fahren. Schwarze Wolken kamen uns entgegen, wir machten einen Stop in einer Bar und schon wieder fing es an, wie aus Kübeln zu regnen. Cappuchino und Expresso flossen in unsere Mägen, bevor wir wieder weiterfahren konnten. Olbia war schnell erreicht und da wir auch etwas nass geworden sind, entschlossen wir uns, zu Mittag zu essen. Dann machte das Wetter den Anschein, besser zu werden, und wir fuhren nach Palau. Dort ging plötzlich der wolkenverhangene Himmel auf, und schon war es wieder drückend heiss. Wir verbrachten den Mittag in Palau, um ein wenig im Grünen zu schlafen, baden und faulenzen. Am Abend ging es dann via Costa Smeralda nach Golfo Arranci, wo wir unsere Henkersmahlzeit genossen. Gegen 22:30 konnten wir dann auf die Fähre "Mega Express", um unsere Heimreise anzutreten. Dieser Schüttelbecher war einfach katasrophal, man konnte nicht schlafen.

Sonntag:

Um 5:30 wurden wir von der freundlichen italienischen Stimme des Schiffes geweckt, mit dem Hinweis das die Caferteria und alle an dere Restaurant geöffnet werden in 10 Minuten. Haha, wollten wir doch unsere Frühstück lieber auf dem Zimmer einnehmen und dafür etwas länger schlafen. Si si, aber das war Quatsch mit Sauce. So durften wir gegen 6:50 das Schiff verlassen und donnerten dann auf der Auostrada Richtung Zürich. Noch schnell noch die Tremola mitgenommen, kamen wir gegen 14 Uhr in Zürich an. Alles in allem ein gelungener Urlaub.


Holger und Tina


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