Apruzzenbericht Scerne di Pineto 2002

 
Reise-Teilnehmer: Holger, Martina Reiseautor: Holger Riedl

Vom 20.04.2002 bis 04.05.2002 verbrachten Holger und Martina Ihre Ferien in Scerne di Pineto in den Abruzzen.

Da dieser Weg nicht all zu weit war, entschlossen wir uns, die Reise mit der St1100 zu machen. Stellte sich noch die Frage, wie bringen wir das Gepäck dorthin? Kurzum, die Kollegen Patrick und Remo hatten Zeit und erklärten sich bereit, mit uns die Ferien gemeinsam in der Ferienanlage Hapimag zu verbringen. So war der Gepäckservice gesichert und wir donnerten also los Richtung Scerne.

Der Tag verhiess nicht gutes, denn schon bei der Abfahrt fing es kurz hinter Zürich an zu regnen. Also, flugs ins Regenzeug und dann via Gotthardtunnel Richtung Mailand. Dort schien auch schon wieder die Sonne. Die Strecke bis Bologna war auf der Autobahn schnell zurückgelegt. Dort fing es wieder an zu regnen, es goss wie aus Kübeln. Das Gewitter war so heftig, dass wir kurz eine Rast einlegten und das Ende des Regengusses abwarteten. Schliesslich erreichten wir, ein bisschen erschöpft nach der 885 km langen Anreise, Scerne di Pineto.

Munti und Remo, die inzwischen mit dem Auto angekommen waren, brachten uns unsere Sachen und bezogen Ihr Appartement. Wir verbrachten 14 Tage, die wir mit einigen schönen Touren in die Umgebung, einer Weindegustation, einem Olivenpressenbesuch, und täglichen Sportaktivitäten verbrachten.

Wir lernten auch unsere Animateure Max, Yvonne, Tina und Ardelle kennen, mit den wir die restlichen Tage viel Spass hatten.

Vor allem Max, der den Übernamen Chaosmax von uns bekam, war ein Genie auf seine Art. Alles was er anfing, endete irgendwie in einem Chaos, doch er behielt doch immer den Überblick. So nahmen wir an Fuss- und Volleyballtunieren, Dart, Boccia, Tennis, Tischfussball, Billard, und Bogenschiessen teil.

Am 3 Tag bekamen wir noch Besuch von Haugi und Antoinette mit Ihrer Varadero.
Leider waren diese Tage ein wenig verregnet, so dass es uns nur zu einer gemeinsamen Ausfahrt reichte. Schon bald verliessen Sie uns wieder.

Die zwei Jungs Munti und Remo erholten sich in der Zeit, in dem wir mit der St1100 die Gegend durchkämmten, meistens am Pool. Die Bilder die Ihr seht, sind ein Auszug aus dieser phantastischen Gegend, die wir sicherlich eines Tages wieder einmal besuchen werden, da wir noch nicht alles gesehen haben.

Auch ein Busausflug nach Rom machten wir in der zweiten Woche, wobei wir uns da wahrscheinlich den heissesten Tag ausgesucht haben. Apropos Hitze, was macht man, wenn es sehr heiss ist?
Natürlich man geht in Italien ein Gelati (Eiscreme) essen.

Gegenüber unserer Ferienanlage war eine Cafeteria, und ich und auch meine Kollegen müssen sagen, das Maurizio, der Eigentümer, das beste Eis in ganz Italien hat. Also solltet Ihr mal in der Gegend sein, unbedingt vorbeischauen bei Maurizio. Wir konnten jeden Abend eine andere Sorte probieren und es schmeckte immer vorzüglich. Leider hat Maurizio unseren Wunsch von dem Pistazieneis nicht mehr erfüllen können, da er an diesem Tag später mit der Arbeit begann und seine Mutter am Morgen kein Pistazieneis produzierte.

Doch wir kommen wieder, und dann wird wieder geschlemmt.
Italien ist sowieso ein Land, wo man das Essen geniessen kann. Wir spürten es deutlich nach Ende der Ferien, jeder hat gut und gerne 5 Kilo in dieser Zeit zugenommen. So nun will ich Euch nicht weiter auf die Folter spannen, schaut Euch die Bilder an, geniest die tollen Fotos und denkt dran, wenn Ihr mal in der Gegend seit, unbedingt bei Maurizio reinschauen und eine Eiscreme geniessen.

Nach 14 Tage motorradfahren, faulenzen, schlemmen und geniessen gingen auch dann diese Ferien zu Ende, und das Unheil nahm seinen Lauf. Als wir zurück in die Schweiz kamen, war der Winter zurückgekommen und sämtliche Pässe und Überfahrten wegen Schneefalls geschlossen. So blieb uns nur die Rückfahrt durch die Röhre, was mit dem Motorrad relativ schnell ging, Munti und Remo verbrachten nicht so schöne 4 Stunden im Stau vor dem Gotthardportal.

H. Riedl

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